Sowohl der Honig, als auch Blütenpollen, Bienengift und Propolis gelten schon von alters her in der Volksmedizin als wichtige Gesundheitspflegemittel.
Honig:
Die Bienen sammeln den Nektar von den Blüten oder den Honigtau von den Bäumen, scheiden davon Wasser aus, geben körpereigene Stoffe dazu, tragen ihn mehrfach um, lagern ihn in Waben aus Bienenwachs bei einer Temperatur von 35 Grad C und verdeckeln die Zellen, wenn er reif ist.
Um 500 g Honig einzutragen, müssen die Sammelbienen eine Wegstrecke von etwa dem Dreifachen des Erdumfangs (120.000km) zurücklegen. Dazu sind 5 Millionen Blütenbesuche notwendig!
Während Bienen den Nektar oder Honigtau im "Honigmagen" verstauen und transportieren, werden Blütenpollen an den Hinterbeinen festgeklebt und so in den Stock transportiert.
Bienen sind blütenstetig, das bedeutet, sie fliegen von einer Blüte der gleichen Art zur nächsten. Deshalb und durch ihre große Anzahl an Flugbienen, leisten sie enorme Bestäubungsarbeit, die allen Geschöpfen zugute kommt.
Wo Bienen eine ergiebige Futterquelle finden, teilen sie dies den Kolleginnen im dunklen Stock mittels einer Tanzsprache mit. Dabei erfahren diese wie ergiebig die "Trachtquelle" ist, in welcher Richtung sie ist und wie weit entfernt.
Blütenpollen:
Sie bilden die Eiweißnahrung für die Aufzucht der Bienenbrut. Auch für den Menschen ist Pollen sehr gesund. Er ist reich an Nährstoffen und wirkt positiv auf den Immunhaushalt.
Propolis oder Kittharz:
Diese Substanz sammeln die Bienen von Baumknospen und dichten damit alles Undichte im Bienenstock ab und überziehen die Oberfläche der Beute und der Rähmchen damit. Propolis wirkt als natürliches Antibiotikum, das Keime abtötet und Krankheiten im Bienenvolk verhindert. Seine Wirksamkeit für den Menschen ist in zahlreichen Gebieten anerkannt.